Korruption in Afrika

Korruption in Afrika

Der Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perceptions Index, CPI) ist der weltweit bekannteste Korruptionsindikator. Er wird vom Internationalen Sekretariat von Transparency International erstellt und listet Länder nach dem Grad der in Politik und Verwaltung wahrgenommenen Korruption auf.

Der CPI 2020 umfasst 180 Länder, die auf einer Skala von 0 (hohes Maß an wahrgenommener Korruption) bis 100 (keine wahrgenommene Korruption) angeordnet werden. Weltweit erreichen mehr als zwei Drittel aller Länder eine Punktzahl von unter 50 Punkten, das heißt wengier als die Hälfte der möglichen Punktzahl. Der Durchschnitt liegt bei nur 43 Punkten.

Der Index fasst 13 Einzelindizes von 12 unabhängigen Institutionen zusammen und beruht auf Daten aus der Befragung von Expertinnen und Experten, Umfragen sowie weiteren Untersuchungen. Der Korruptionswahrnehmungsindex bezieht sich dabei auf den öffentlichen Sektor und erfasst keine Aktivitäten wie Steuerbetrug, Geldwäsche, illegale Finanzströme oder andere Formen der Korruption im privaten Sektor.

Wenn es um korruptionsfreies Wirtschaften geht sind die Spitzenreiter die skandinavischen Länder sowie Neuseeland. Auf den letzten Plätzen stehen aus den afrikanischen Ländern der Südsudan sowie Somalia. Aber auch neben vielen anderen Plätzen spielt Korruption leider eine Rolle im Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo. Sehr positive: Marokko und Tunesien nimmt in der nordafrikanischen Welt einen Spitzenplatz ein. Die gesamte Liste gibt es hier: 

https://www.transparency.de/cpi/cpi-2020/

Basis: Pressemitteilung von Transparency International Deutschland e. V.

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