Investitionen in Afrika

Investitionen in Afrika

Licht und Schatten

Die Entwicklung der Volkswirtschaften in Afrika ist vielfältig und inhomogen, das heißt es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Regionen und Ländern. Wohlstand finden wir eher im nördlichen sowie südlichen Teil. Gemäß einer Studie des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung haben das größte Potenzial im Süden: Südafrika und Namibia auch gestützt auf koloniale Strukturen ein bis Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts dauernden Appartheitszeit. 

Im Norden ein anderes Bild, hier sind es stark muslimisch geprägte Länder wie Marokko, Tunesien oder Ägypten. 

Ein wichtige Rolle spielen Frontier Märkte in den anderen Teilen des Kontinents. Sie sind charakteristisch für Märkte, die noch keine Schwellenländer sind. Typisch für sie ist eine junge Bevölkerung, starker Bevölkerungswachstum sowie schneller Wandel.  Häufig gibt es viele Erwerbslose. Gerade Schlüsselrohstoffe sind im großen Umfang vorhanden. Das sind besonders Erdöl, Diamanten, Gold, Platin sowie Kobalt. Deswegen investiert gerade China intensiv auf dem afrikanischen Kontinent. Dem Licht steht auch Schatten gegenüber, wie Korruption, Kriminalität, politische Instabilität sowie eine mangelnde Energieversorgung.

Das macht eine Entscheidung über Investitionen in Afrika schwierig. Viele Faktoren sprechen dafür, das Afrikas Wirtschaft in Zukunft schnell wächst – jedoch ist eben auch Vorsicht wichtig. Noch spielen Aktien aus den afrikanischen Frontier-Märkten auf den internationalen Finanzmärkten kaum eine Rolle. Ihnen wird jedoch ein erhebliches Aufholpotenzial zugesprochen. Vieles konzentriert sich auf Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte. Zudem existieren in vielen afrikanischen Ländern keine Börsen. Deswegen lassen sich größere Unternehmen an globalen Finanzstandorten listen. Interessant sind sicher innovative Telekomunikations sowie Medienwerte, die allerdings große Chancen und ebenso große Risiken beinhalten. 

Further Information: Dr. Thomas Isenburg

presse@thomas-isenburg.de

Schreibe einen Kommentar