WHOisWHOIm Umfeld der Messe Intersolar in München trafen sich viele, die der 2009 in München gegründeten Desertec Industrie Initiative (Dii http://dii-desertenergy.org)  verbunden sind. Das Unternehmen hat nun seinen Sitz nach Dubai verlegt. Inzwischen geraten die Dinge, häufig von den deutschen Medien nicht mehr so beachtet, mehr und mehr in Bewegung. Die Märkte für erneuerbare Energie der Region wachsen. Dabei liegen die  Erfahrungen für erste Großprojekte in der Region vor und werden für weitere Innovationen eingesetzt. Experten und Analysten schätzen diesen Wachstum in den nächsten vier bis fünf Jahren auf immerhin 10 Gigawatt ein.
Hierzu katalysiert eine Gruppe um den Managing Director Isail Fahmy Dii die Entwicklungen weiter. Damit transparent ist wer was macht ist von der Dii  ein “Who´s Who”  um die  Menat Region  herausgeben. In dem Führer werden die Köpfe der Branche zur Orientierung mit einem kurzen Statement vorgestellt. Differenziert wird dabei zwischen Developers, Finance, Consultants, NGOs und anderen Akteuren.

Fahmy verkündete, dass  im November  wieder eine große Tagung stattfinden wird. Wie durchdrang wird auch der RWE Vorstand Peter Terium als Sprecher erwartet. Gerade der RWE Ableger Innorgy (https://iam.innogy.com/ueber-innogy) ist um den langjährigen Dii Geschäftsführer Paul van Son in der Region aktiv. Paul van Son freut sich über sinkende Preise bei den erneuerbaren Energien. Damit werden die Hürden für ihre Marktdurchdringung in der von Sonne und Wind gesegneten Region kleiner.

Ausgangspunkt der Entwicklungen ist Dubai. Das „arabische New York“ liegt zentral im Zentrum der wachsenden Märkte.  Besonders aktiv sind die Chinesen wenn es um PV-Anlagen geht. Sie haben Deutschland inzwischen den Rang abgelaufen.

Inzwischen beschäftigen sich erdölexportierende Länder wie Kuweit und Saudi Arabien intensiv mit Erneuerbare Energien. An vielen Entwicklungen ist das Saudi Arabische Unternehmen ACWA (http://www.acwapower.com) Power um ihren quirligen Geschäftsführer Paddy Padmanathan. Das Unternehmen kommt häufig zum Zuge, wenn es um die ganz großen Projekte in unwirklichen Wüstenlandschaften, wie bei dem 580 MW Solarkarftwerk Ouarzazate in Marokko geht.

Die positive Entwicklung sieht auch  Hans-Josef Fell (Mitglied des deutschen Bundestages 2003 bis 2013 und Autor des ersten Entwurfes für das EEG) indem er insbesondere Marokko und Tunesien positive Entwicklungen bescheinigt. Seine aktuelle Forderung “100 Prozent erneuerbare Energie”. Für die MENAT Region bei ihren weltweit so günstigen Bedingungen für

Strom aus erneuerbaren Energie  sicher keine Vision sondern eine greifbare Realität.

Auor: Dr. Thomas Isenburg, Wissenschaftsjournalist in Herne für Energie und Afrika